PIANO & FORTE STATT KRIEGSTRANSPORTE
03.09.2011 19:00
Chor und Orchester spielen u.a.:
G.F. Händel: „War, he sung, is toil and trouble“ (Arie und Chöre aus:
Alexander-Fest, HWV 75)
B. Britten: „Lacrimosa“, „Move him into the Sun“ (aus: War Requiem, op. 66)
W. Pasquay: „Über den vier Städten“ (aus: Friedensoratorium“)
K. Weill: „Hosiannah Rockefeller“ (aus: Happy End)
Ort: Alte Mensa
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten
Als 1986 in Mutlangen Tausende Menschen gegen die Stationierung von
Pershing-II-Raketen protestierten, war dies auch die Geburtsstunde der
„Lebenslaute“. Im gewaltenfreien Widerstand gegen die atomare Aufrüstung wurde die Idee geboren, klassische Musik und politische Aktionen zu verbinden.
Seither organisiert das Netzwerk aus musikalischen Laien,
professionellen Musikern und Sängern und zahlreichen Helfern in jedem
Sommer Konzerte, auf die sie ein halbes Jahr und länger hinarbeiten. Sie
kommen aus allen Himmelsrichtungen, nehmen lange Wege zu den Proben in
Kauf, üben, telefonieren, organisieren und diskutieren. Über das
Programm und die Partituren genauso wie über Ort und politische
Zielrichtung der das Konzert begleitenden Aktionen.
Denn das ist das besondere Merkmal der „Lebenslaute“ – Musik, politische
Aktion und ziviler Ungehorsam gehen Hand in Hand und sind nicht
voneinander zu trennen. Dazu spielt das Ensemble an Plätzen, an denen
üblicherweise Sprechchöre und Trillerpfeifen den Ton angeben – vor
Militärbasen, Atomanlagen und Abschiebeorten. Orte, die für
menschenbedrohendes staatliches Handeln stehen.
Das Programm ist anspruchsvoll und wird auf die Besonderheiten des
jeweiligen Konzertortes abgestimmt, es erklingen Werke von Johann
Sebastian Bach und Friedrich Händel über Benjamin Britten bis Dimitri
Schostakowtisch und Kurt Weill.
Der Auftritt im klassischen Schwarz lässt kaum vermuten, dass die Sänger
und Musiker bewusst Grenzen überschreiten – Blockaden oder Go-Ins setzen
die Intention der Musik praktisch um.
Im 25sten Jahr ihres Bestehens wird die „Lebenslaute“ am ersten
Septemberwochenende unter dem Motto „Piano und forte statt
Kriegstransporte“ auf ihre ganz spezielle Weise gegen die militärische
Nutzung des Flughafens Halle/Leipzig protestieren.
www.lebenslaute.net
G.F. Händel: „War, he sung, is toil and trouble“ (Arie und Chöre aus:
Alexander-Fest, HWV 75)
B. Britten: „Lacrimosa“, „Move him into the Sun“ (aus: War Requiem, op. 66)
W. Pasquay: „Über den vier Städten“ (aus: Friedensoratorium“)
K. Weill: „Hosiannah Rockefeller“ (aus: Happy End)
Ort: Alte Mensa
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten
Als 1986 in Mutlangen Tausende Menschen gegen die Stationierung von
Pershing-II-Raketen protestierten, war dies auch die Geburtsstunde der
„Lebenslaute“. Im gewaltenfreien Widerstand gegen die atomare Aufrüstung wurde die Idee geboren, klassische Musik und politische Aktionen zu verbinden.
Seither organisiert das Netzwerk aus musikalischen Laien,
professionellen Musikern und Sängern und zahlreichen Helfern in jedem
Sommer Konzerte, auf die sie ein halbes Jahr und länger hinarbeiten. Sie
kommen aus allen Himmelsrichtungen, nehmen lange Wege zu den Proben in
Kauf, üben, telefonieren, organisieren und diskutieren. Über das
Programm und die Partituren genauso wie über Ort und politische
Zielrichtung der das Konzert begleitenden Aktionen.
Denn das ist das besondere Merkmal der „Lebenslaute“ – Musik, politische
Aktion und ziviler Ungehorsam gehen Hand in Hand und sind nicht
voneinander zu trennen. Dazu spielt das Ensemble an Plätzen, an denen
üblicherweise Sprechchöre und Trillerpfeifen den Ton angeben – vor
Militärbasen, Atomanlagen und Abschiebeorten. Orte, die für
menschenbedrohendes staatliches Handeln stehen.
Das Programm ist anspruchsvoll und wird auf die Besonderheiten des
jeweiligen Konzertortes abgestimmt, es erklingen Werke von Johann
Sebastian Bach und Friedrich Händel über Benjamin Britten bis Dimitri
Schostakowtisch und Kurt Weill.
Der Auftritt im klassischen Schwarz lässt kaum vermuten, dass die Sänger
und Musiker bewusst Grenzen überschreiten – Blockaden oder Go-Ins setzen
die Intention der Musik praktisch um.
Im 25sten Jahr ihres Bestehens wird die „Lebenslaute“ am ersten
Septemberwochenende unter dem Motto „Piano und forte statt
Kriegstransporte“ auf ihre ganz spezielle Weise gegen die militärische
Nutzung des Flughafens Halle/Leipzig protestieren.
www.lebenslaute.net
